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Kurzer Bericht zum Workshop „Texte redigieren mit Stil“

Erfahrungsberichte sollte man immer möglichst kurz nach der Veranstaltung schreiben. Auch ich nehme mir das jedes Mal wieder aufs Neue vor, scheitere aber oft kläglich. So geht es mir auch mit meinem Bericht zu dem Workshop „Texte redigieren mit Stil“ von Henrike Doerr, den ich im Februar dieses Jahres in Köln besucht habe.

Andererseits hat es auch Vorteile, wenn man etwas mit Abstand betrachtet. Die wirklich wesentlichen Dinge treten deutlicher hervor, da diese am stärksten in Erinnerung bleiben. Deshalb möchte ich mich hier auch nicht in Einzelheiten verlieren, sondern nur in groben Zügen erwähnen, was mir besonders in Erinnerung geblieben ist.

Da wäre natürlich der Inhalt an sich. Was heißt überhaupt „redigieren“? Was ist guter Stil und gibt es objektive Kriterien? (Die Antwort lautet übrigens: Ja.) Was ist der Unterschied zwischen Korrektorat, Lektorat und Redaktion? All das wurde sehr eingehend behandelt. So ist zum Beispiel der Unterschied zwischen Korrektorat, Lektorat und Redaktion in der Praxis fließend. Jeder kann es anders verstehen, weshalb man im Gespräch mit dem Kunden genauer abklären sollte, was bei einem diesbezüglichen Projekt genau erwartet wird.

Was für mich ebenfalls ein riesiger Pluspunkt war, sind die praktischen Übungen. Wir konnten uns an vielen, sehr verschiedenen, teils auch sehr lustigen Texten ausprobieren und das Gelernte direkt in die Tat umsetzen. So blieb es immer spannend. Von Langeweile war weit und breit keine Spur.

Das absolute Highlight des Workshops war jedoch zweifellos die Referentin selbst. Ohne sie wäre der Workshop nur halb so gut geworden. Ich möchte es kurz machen: Frau Henrike Doerr ist eine tolle Referentin, die weiß, wie sie die Leute mitnimmt. Darüber hinaus ist sie in ihrem Fach superkompetent. Ein Traum für jeden Seminarteilnehmer und Auftraggeber!

Wenn Sie mehr über Frau Doerr erfahren möchten, dann besuchen Sie doch ihre Website:
www.text-welten.com

Schöne Grüße
Florian Tejera Valenzuela

Auf Du und Du mit dem Motor

Man nimmt sich etwas vor und kommt dann vor lauter Arbeit und anderen Dingen doch nicht dazu. Sie kennen das sicher. So ist es mir auch mit einem kurzen Bericht gegangen, den ich über das Seminar „Fahrzeugtechnik Teil 1: Motortechnik/Verbrennungsmotoren“ von Axel Dockhorn schreiben wollte, das am 24. Oktober 2014 in der Geschäftsstelle des BDÜ NRW in Köln stattfand. Es ist jetzt schon gute 8 Monate her, drum wird es langsam Zeit…

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es war ein großartiges Seminar. Schon beim Betreten des Seminarsaals war wohl allen Teilnehmern klar, dass es anders als andere Seminare sein würde. Zweieinhalb Tische waren mit diversen Zahnrädern, Kolben, Kurbelwellen und anderen Motorenteilen vollgepackt und in der Ecke stand ein in der Mitte geteilter Motorradmotor. Passend zum handfesten Ambiente auch der Referent, Herr Dockhorn, der als gelernter Zweiradmechaniker und Motorradenthusiast für mich seitdem der Inbegriff des „Schraubers“ ist. Er war begeistert bei der Sache und verstand es hervorragend, anhand des mitgebrachten Anschauungsmaterials die Vorgänge in einem Verbrennungsmotor und die Funktion der einzelnen Komponenten zu erklären. Begriffe wie Zylinderkopfdichtung, Drosselklappe, Boxermotor, Nockenwelle und Co. – Dinge, die jeder schon einmal gehört hat, worunter zumindest ich mir aber kaum etwas Konkretes vorstellen konnte – bekamen so eine greifbare Bedeutung. Und das ist wörtlich gemeint. Wir konnten die Motorkomponenten anfassen, in die Hand nehmen und von allen Seiten „beschnuppern“.

Ich denke, dass auch die anderen Teilnehmer rundum begeistert waren. Ohnehin war die Gruppe sehr angenehm, was nicht zuletzt zum Gesamterlebnis sehr positiv beigetragen hat.

Jeder, der noch nicht so viel mit Motoren anzufangen weiß, gerne aber einen praktischen und anschaulichen Einblick in das Thema haben möchte, sollte das Seminar von Herrn Dockhorn, das meines Wissens immer noch regelmäßig angeboten wird, besuchen. Man kann da nichts falsch machen.